Ahh, Bretagne

Am Sonntag sind wir an unserem neuen Ferienhaus in der Bretagne angekommen. Es ist sogar noch schöner als wir gehofft hatten. Das Haus hat im Internet schön ausgesehen; es war eine angenehme Überraschung, die Zimmer waren größer als sie in den Fotos ausgesehen. (Wann ist das schon so?) J freute sich darüber, eine sehr gut ausgestattete Küche zu vorfinden. (Doch sie hatte kein großes Messer, also haben wir eines gekauft.) M freute sich darüber, dass es viele Teller und Besteck gibt – er kann die Spülmaschine benutzen anstatt das Geschirr täglich abzuwaschen.

Es war schwer, das Ferienhaus zu finden, so wie wir erwartet hatten. Das Haus hat keine Adresse – nur der Name von dem Dörfchen, Lézargol. Die Fahranweisungen (auf Französisch) haben Dinge wie zum Beispiel “am Gänsefuß, rechts abbiegen” gestanden. Häh? Wir waren nur eine kurze Strecke vom Haus entfernt, aber schließlich mussten wir die Besitzerin anrufen, um sie bitten, uns zu helfen.

Wir sind offensichtlich nicht die einzigen Leute mit diesem Problem, weil Straßenschilder wie diese in dieser Gegend üblich sind:

Das macht alles verständlicher… ha!

Die Inhaberin wohnt eine Stunde entfernt, aber ihre Eltern wohnen nebenan. Als wir angekommen sind, wir haben viele Geschenke vorgefunden: großartiges Biogemüse, das ihre Mutter kultiviert hat, eine Flasche regionalen Apfelweins, eine große Vase Blumen und einen traditionellen Nachtisch, far breton, den ihre Mutter gekocht hat. Das war eine großartige Begrüßung! Ich träume noch immer von der Melone, die sie uns gegeben hat… es war die beste, die ich je gegessen habe.

Ihre Mutter hat einen sehr grünen Daumen – das Haus ist von Blumengärten umgeben. Es ist sehr schön, mich im (sehr gemütlichen) Liegestuhl zu fläzen und zu hören, wie die Biene um die Blumen herum zu summen. Es weht fast immer eine Brise, weil wir nur 500 Meter von der Küste entfernt sind.

Das Haus gegenüber ist ein bisschen reparaturbedürftig…

Wow, es ist hier wunderschön. Wir sagen das immer, oder etwas ähnliches, wenn wir herumfahren und spazieren gehen.

Es gibt tolle Strände, zumindest bei Ebbe. Das Wasser ist ein bisschen kühl, wenn die Flut sich zurückgeht, aber wenn die Flut kommt und das Wasser über den Sand strömt, den die Sonne angewärmt hat, ist es angenehm warm.

Man hat kein Problem, einen Platz für das Strandtuch zu finden! Es wäre perfekt, wenn es doch nur keine Armee Fliegen gäbe, die gegen den Wind im Sand vordringt. Naja, für M ist es perfekt, weil die Fliegen nur J belästigen. Ganz offensichtlich haben sie die Notiz von den Moskitos zu Hause bekommen…

Am Mittwoch haben wir die Küche getestet. Auf dem Markt in Crozon hat ein Biobauernhof großartiges Gemüse verkauft. Der Plan für das Abendessen hat sich schnell geändert, von etwas Leichtem zu guvetch, ein Balkaneintopf. Aubergine, Zucchini, Gartenbohnen, Paprikas, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten. Basilikum – wir haben fast alles gekauft, was wir brauchen. Lamm und Kartoffeln waren alles, was wir woanders kaufen mussten. Das schmeckte super! Die Bioerdbeeren, auch von dem gleichen Bauernhof, waren ein krönender Abschluss des Essens.

Nun ist es die Zeit für das Abendessen!

Sogar die Kühe sind hier sehr gutaussehend!

Auf Englisch veröffentlicht 6.9.2019

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